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Am 18. August 1830 kam Franz Joseph als erster Sohn Erzherzog Franz und Sophies von Bayern im Schloss Schönbrunn in Wien zur Welt. Seine Mutter erteilte dem Jungen eine strenge Erziehung. Sie wollte ihn bestens auf sein Regime als österreichischer Kaiser vorbereiten, brachte ihm Fleiss, Pflichtbewusstsein und Frömmigkeit bei. Einen Sinn für Kunst und Wissenschaft hat der Thronfolger nie entwickelt.
Im Jahre 1848 dankte der unfähige Kaiser  Ferdinand I., Franz Josephs Onkel, ab, und anstatt auf den ordnungsgemässen Thronfolger Franz Karl ging die Krone direkt an den 18jährigen Franz Joseph über. Die geschah auf den ausdrücklichen Wunsch der ehrgeizigen Sophie hin, welche ihren ihr hörigen Mann zum Verzicht auf die Krone überredete. Auf Franz Joseph I. warteten grosse und schwierige Aufgaben, denn die Donaumonarchie war ein Vielvölkerstaat, in welchem aufgrund der zahlreichen unterschiedlichen Kulturen und Völkergruppen Spannungen und Konflikte nicht selten waren. Die innenpolitischen Zustände litten unter dem Regime von Franz Josephs Vorgänger Ferdinand I. stark, da dieser nicht fähig war zu regieren. Also hatte der neue Kaiser nun die Aufgabe, das zerrüttete Grossreich zu stabilisieren, wobei er sich in erster Linie am Militär und an der Religion orientierte.  Die liberalen Reformen Ferdinands liess Franz Joseph rückgängig machen, er lancierte eine zentralistische Verfassung und hob die Souveränität der Monarchie besonders hervor. Ungarn lehnte sich gegen sein Regime auf und liess den Anspruch, ein selbständiger Staat zu sein, immer deutlicher werden. Franz Joseph unterdrückte dies mit Hilfe russischen Militärs. Im Jahre 1851 annullierte der Kaiser die bestehende Verfassung und regierte als absoluter Herrscher.
Im Jahre 1853 wurde ein Attentat auf Franz Joseph verübt, welches er jedoch überlebte und worauf Heinrich von Ferstel mit dem Bau der Votivkirche beauftragt wurde. 1854 heiratete Franz Joseph seine Cousine Elisabeth von Bayern (Sisi), obwohl er auf Wunsch seiner Mutter deren Schwester Helene hätte ehelichen sollen. Der Ehe entsprangen vier Kinder, von denen das erste, Sophie, bereits mit zwei Jahren verstarb. 1859 verlor Franz Joseph die Lombardei, nachdem seine Truppen in der Schlacht bei Solferino gegen das mit Frankreich verbündete Sardinien-Piemont vernichtend geschlagen worden waren. Eine weitere Niederlage erlitt Franz Joseph mit der legendären Schlacht bei Königgrätz gegen das preussische Heer, worauf Österreich aus dem deutschen Bund austrat. Im Folgejahr wurden die Spannungen zwischen Ungarn und Österreich beseitigt, indem eine Doppelmonarchie (k.u.k.) gebildet und Budapest zu einer der Kaiserstadt Wien ebenbürtigen Hauptstadt gemacht wurde. Dies war jedoch weniger Franz Josephs Verdienst, denn vielmehr setzte sich seine Frau Elisabeth für dieses Bündnis ein, welche eine innige Liebe zum ungarischen Staat, dessen Sprache und Bevölkerung hegte. Am 8. Juni wurde Franz Joseph I. in Budapest zum ungarischen König gekrönt.1879 entstand ein Zweibund mit Deutschland, welchem sich 1882 Italien anschloss. Dieses Gebilde blieb bis zum Untergang der Donaumonarchie bestehen. Unruhen und Spannungen machten sich innerhalb dieses Riesenstaates immer mehr breit, aber Franz Joseph war nicht willens, den nationalen Minderheiten weitere Autonomierechte zuzugestehen, worauf sich Aufstände ethnischer Gruppen häuften.

Mit dem Selbstmord seines Sohnes und Thronfolgers Kronpriz Rodolf  und dem Tod Maximilians I. und Karl Luswigs rückte sein Neffe Erzherzog Frantz Ferdinand an die Stelle des Nachfolgers der Kaiserkrone. Dieser wurde am 28. Juni 1914 in Sarajevo bei einem Attentat durch serbische Nationalisten ermordet, worauf Österreich eine Kriegserklärung gegen den serbischen Staat aufsetzte. Franz Joseph setzte seine Unterschrift darunter und besiegelte dadurch den endgültigen Zerfall des österreichischen Kaiserreiches, denn dadurch gerieten die innenpolitischen Konflikte zwischen den Völkergruppen gänzlich ausser Kontrolle, was schliesslich zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges führte.
Am 21. November 1916, mitten im Krieg, starb Kaiser Franz Joseph I. im Schloss Schönbrunn im Alter von 86 Jahren an einer Lungenentzündung. Seine Dienstzeit dauerte 68 Jahre, und somit war er der am längsten amtierende Kaiser in der Geschichte der Habsburger. Mit ihm starb ein ganzes Reich und somit eine glanzvolle Ära, denn als sein Grossneffe und Nachfolger Karl I. zum Kaiser gekrönt wurde, war der österreichische Staat faktisch bereits auseinander gebrochen. Unter Kaiser Franz Joseph I. erlebte Wien seine glanzvollste Zeit überhaupt. Der wirtschaftliche Aufschwung in der Monarchie und vor allem in der Hauptstadt war sein grösstes Verdienst, und er machte die Kaiserstadt zum prachtvollsten Zentrum der Welt. Die Ringstrasse wurde gebaut, prunkbeladene Paläste entstanden, und die Hofburg wurde um einen riesenhaften Trakt, die Neue Burg, zur Ringstrasse hin erweitert. Zahlreiche Kirchen und Kultureinrichtugen entstanden, bei deren Einsegnung oder Eröffnung der Kaiser persönlich zugegen war.
Franz Joseph war eine konservative Natur und stand allen Neuerungen skeptisch und kritisch gegenüber. So konnte er sich für die neue Stadtbahn dem Gürtel entlang, welche ihm zu Ehren Kaiser Franz Josephs-Nordbahn genannt wurde und die erste ihrer Art überhaupt war, nicht begeistern. Eine pikante Begebenheit ereignete sich, nachdem das neue k.u.k Hofoperntheater, die spätere Staatsoper, erbaut wurde. Der eigenwillige, zu damaliger Zeit sehr ungewohnte Baustil fand bei der Bevölkerung keinen Anklang, und selbst Kaiser Franz Joseph liess über das neue Gebäude kein gutes Wort. Darauf nahm sich Eduard van der Nüll, Miterbauer des Hofoperntheaters, das Leben. Seither äusserte sich der Kaiser nur noch sehr zurückhaltend über ähnliche Angelegenheiten. Er pflegte es, sich oft nur noch mit dem schlichten, in die Geschichte eingegangenen Satz „Es war sehr schön, es hat mich sehr gefreut.“ über kulturelle Novitäten und Ereignisse zu äussern. Und als Adolf Loos am Michaelerplatz direkt gegenüber der prachtvollen Hofburg das erste ornamentlose Haus Wiens, das Looshaus, errichtete, äusserte der Kaiser seine Ablehnung nicht offiziell, sondern liess demonstrativ die Vorhänge auf dieser Seite der Hofburg ziehen.


 
Franz Josephs Gesinnung war im Prinzip sehr einfach und spartanisch. Er arbeitete hart, war sehr pflichtbewusst und permanent um den Staat bemüht. Er stand täglich um halb vier in der Früh auf, um sich bis spät in die folgende Nacht seinen Arbeiten zu widmen. Von Prunk und Zeremoniell hielt er wenig, und so war sein Schlafgemach vergleichsweise einfach und spärlich eingerichtet. Sein Bett war eine schlichte Eisenkonstruktion, und auch die sonstige Einrichtung seiner Gemächer war viel sparsamer als die der anderen Räume.
Franz Josephs Leben war denkbar kein leichtes, hatte er doch nicht weniger Schicksale zu ertragen als seine Frau Elisabeth: Das Attentat auf seine Person, der Tod seines ersten Kindes, seines Bruders Maximilian, der Suizid seines Sohnes Rudolf, die Ermordung seiner Frau,  das Attentat auf seinen Neffen Franz Ferdinand in Sarajevo und die militärischen Niederlagen zeichneten ihn fürs Leben. Bekannt geworden ist demzufolge seine Aussage: „Mir bleibt auch nichts erspart…“ Gegen sein Lebensende hin verkörperte Franz Joseph das Inbild des gütigen älteren Herrn, und so wird er auch auf den zahlreichen Bildnissen dargestellt, die in den letzten Jahren seiner Herrschaft entstanden. Die Glatze und der charakteristisch ausgeprägte Backenbart waren seine Markenzeichen. Franz Joseph und Sissi stehen heutzutage für jenes kaiserliche Wien, wie es touristisch vermarktet wird.

Le 18 août 1830, Franz Joseph, le premier fils de l'archiduc Franz Karl et Sophie de Bavière, est né au château de Schönbrunn à Vienne. Sa mère a donné au garçon une éducation stricte. Elle voulait bien le préparer à son régime d’empereur d’Autriche et lui enseigna la diligence, le sens du devoir et la piété. L'héritier apparent n'a jamais développé le sens de l'art et de la science.
En 1848, l'empereur incompétent Ferdinand Ier, l'oncle de François-Joseph, abdiqua et, au lieu du successeur propre du trône, Franz Karl, la couronne fut transmise directement à François-Joseph, âgé de 18 ans. Cela s'est produit à la demande expresse de l'ambitieuse Sophie, qui l'a persuadée à son mari de renoncer à la couronne. Francis Joseph Ier attend de grandes et difficiles tâches, car la monarchie du Danube est un État multiethnique dans lequel les tensions et les conflits ne sont pas rares à cause des nombreuses cultures et groupes de peuples différents.

Les conditions domestiques ont beaucoup souffert sous le régime du prédécesseur de François-Joseph, Ferdinand Ier, incapable de gouverner. La tâche du nouvel empereur était donc de stabiliser l'empire brisé, en se concentrant principalement sur l'armée et la religion. Les réformes libérales de Ferdinand ont renversé François-Joseph, il a lancé une constitution centralisatrice et souligné la souveraineté de la monarchie. La Hongrie s'est rebellée contre son régime et a clairement affirmé sa prétention d'être un État indépendant. Franz Joseph a supprimé cela avec l'aide de l'armée russe. En 1851, l'empereur a annulé la constitution existante et a statué en tant que souverain absolu.

En 1853, Franz Joseph subit une attaque dont il survécut cependant. Heinrich von Ferstel fut alors chargé de construire l'église votive. En 1854, François-Joseph épousa sa cousine Elisabeth de Bavière (Sissi), bien que, à la demande de sa mère, il aurait dû épouser sa soeur Hélène. Le mariage est né de quatre enfants, dont le premier, Sophie, est décédée à l'âge de deux ans. En 1859, François Joseph perd la Lombardie après la défaite de ses troupes lors de la bataille de Solférino contre les alliés franco-français Sardaigne-Piémont. Franz Joseph subit une autre défaite lors de la légendaire bataille de Hradec Kralove contre l'armée prussienne, après quoi l'Autriche sortit de la Confédération allemande. L'année suivante, les tensions entre la Hongrie et l'Autriche ont été dissipées en formant une double monarchie (k.u.k.) et en faisant de Budapest une capitale égale à la ville impériale de Vienne. Cependant, cela méritait moins le mérite de François-Joseph, car son épouse, Elisabeth, avait fait campagne pour cette alliance, qui avait un profond amour pour l'État hongrois, sa langue et sa population. Le 8 juin, François-Joseph Ier fut couronné roi de Hongrie à Budapest. En 1879, une double alliance avec l'Allemagne, qui rejoint l'Italie en 1882. Cette structure est restée jusqu'à la chute de la monarchie du Danube. Les émeutes et les tensions se généralisèrent au sein de cet immense État, mais Franz Joseph refusa d'accorder aux minorités nationales de nouveaux droits à l'autonomie, alimentés par des soulèvements de groupes ethniques. Avec le suicide de son fils et héritier du trône, le prince héritier Rudolf et la mort de Maximilian I. et de Charles Ludwigs, son neveu archiduc Franz Ferdinand remplaça le successeur de la couronne impériale. Cet assassinat a été assassiné le 28 juin 1914 à Sarajevo lors d'une attaque de nationalistes serbes, à la suite de laquelle l'Autriche a publié une déclaration de guerre contre l'État serbe. Franz Joseph appose sa signature dessous et scelle de ce fait la désintégration finale de l'empire autrichien, car elle met complètement hors de contrôle les conflits politiques internes entre les groupes de peuples, ce qui conduit finalement au déclenchement de la Première Guerre mondiale.
Le 21 novembre 1916, au milieu de la guerre, l'empereur François-Joseph Ier mourut au palais de Schönbrunn à l'âge de 86 ans d'une pneumonie. Son service a duré 68 ans et fut donc le plus ancien empereur de l'histoire des Habsbourg. Avec lui mourut tout un empire et donc une époque glorieuse, car lorsque son arrière-neveu et successeur, Karl Ier, fut couronné empereur, l’État autrichien était en fait déjà brisé.
Sous l'empereur François-Joseph Ier, Vienne connut son heure la plus brillante. L'essor économique de la monarchie, et en particulier de la capitale, était son plus grand mérite. Il fit de la ville impériale le plus magnifique centre du monde. La Ringstrasse a été construite, des palais chargés de palais ont été construits et la Hofburg a été prolongée par une immense étendue, la Neue Burg, jusqu'à la Ringstrasse. De nombreuses églises et institutions culturelles ont vu le jour lors de la consécration ou de l'ouverture de l'empereur.
Franz Joseph était de nature conservatrice et était sceptique et critique de toutes les innovations. Il ne pouvait donc pas s'inspirer de la nouvelle ceinture de train léger sur rail qui porte le nom de l'empereur Franz Joseph Northern Railway et fut la première du genre. Un incident piquant s'est produit après la construction du nouveau k.u.k Hofoperntheater, qui est devenu plus tard l'Opéra national. L'architecture particulière, qui était alors très peu familière à l'époque, n'était pas très populaire auprès de la population et même l'empereur François-Joseph n'a rien dit de bon à propos du nouveau bâtiment.

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Ensuite, Eduard van der Nüll, co-constructeur du Hofoperntheater, s'est suicidé. Depuis lors, l'empereur a été très réservé sur des questions similaires. Il avait l'habitude de s'exprimer souvent seulement avec la phrase simple, dans l'histoire, qui recevait la phrase "c'était très beau, j'étais très heureux" des nouveautés et des événements culturels. Et quand Adolf Loos a érigé la première maison sans ornement de Vienne, le Looshaus, située directement en face du magnifique palais de la Hofburg, l’empereur n’a pas formellement exprimé son rejet, mais a osé tirer les rideaux de ce côté de la Hofburg. L'attitude de Franz Joseph était en principe très simple et spartiate. Il a travaillé dur, a été très consciencieux et a constamment œuvré pour l'État. Il se levait tous les matins à trois heures et demie du matin pour se consacrer à son travail jusqu'à tard dans la nuit. Il ne pensait pas beaucoup à la pompe et au cérémonial et sa chambre était donc relativement simple et peu meublée. Son lit était une simple construction en fer et les meubles de ses chambres étaient beaucoup plus économiques que ceux des autres chambres. La vie de Franz Joseph n’était pas facile, il n’avait pas un destin aussi durable que son épouse Elisabeth: l’assassinat de sa personne, la mort de son premier enfant, son frère Maximilian, le suicide de son fils Rudolf, le meurtre de son épouse, l’assassinat sur son neveu Franz Ferdinand à Sarajevo et les défaites militaires l'ont brisé pour la vie. En conséquence, sa déclaration a été connue: "Je ne suis pas épargné ..." Vers la fin de sa vie, François-Joseph a incarné l'image du gentilhomme aîné bienveillant. Il est ainsi représenté dans les nombreux portraits apparus au cours des dernières années de son règne. La tête chauve et les moustaches caractéristiques étaient ses marques de commerce. Franz Joseph et Sissi représentent aujourd'hui cette Vienne impériale, car elle est commercialisée pour le tourisme.

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